Forum Mola-KunstKUNA-Indianer
Sie stellt die europäische Version der Original-MOLA dar, vorausgesetzt, dass die nähtechnischen Merkmale beibehalten werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um den Verwendungszweck geht. Man kann alle Themen behandeln, wenn man Ideen hat, sie umzusetzen.
Mola-Technik
Bei der Stoffwahl muss man darauf achten, dass die Stoffe möglichst fein sind und nicht „schieben“, ungeeignet sind Stoffe wie z.B. Jersey, Samte, Wollstoffe u. ä.

Als CHRISTEL WALTER vor über 20 Jahren die erste Bekanntschaft mit Original MOLAKANA der KUNA machte, faszinierte sie diese Technik. Da es niemand gab, der ihr behilflich sein konnte, glaubte sie anhand von Abbildungen zu erkennen, dass die Arbeiten von oben nach unten durchgeführt werden. Während der praktischen Ausführung stellte sie fest, dass sich bei einer 2-lagigen MOLA (Basis und eine Stofflage) die Arbeitsabläufe normal gestalten. Je mehr Stofflagen hinzukamen, umso schwieriger wurde es. Ein einziges Mal hat sie versucht, eine 6-lagige MOLA zu nähen. „Es ist unglaublich schwierig, ich habe es überlebt, aber man kann es niemandem empfehlen...“ so CHRISTEL WALTER.

Allerdings habe sie festgestellt, dass man in der Schule die Arbeitsweise einer Original-MOLA nicht einsetzen kann: die Kinder wären restlos überfordert. Da bietet sich die Art von oben nach unten an, bei maximal einer Basislage plus 2 Stofflagen. In ihrem Buch: „Jan, ich komme“ findet sich eine Arbeitsanleitung für alle Lehrkräfte, die in der Schule mit Kindern auf dem Gebiet arbeiten möchten. Im Buch: “Jan trifft Gottvater Zeus“ geht es zudem um die Gestaltung eines Samplers, u. a. um die Gestaltung eines Samplers, während sich das Buch „Jan sucht die Kuna-Indianer“ sehr gut als Einstieg in das Thema eignet.